8. Stadt und Land, Hand in Hand

Damit das Zusammenleben im ländlichen Raum gelingt, braucht es Respekt und Rücksichtnahme von Seiten der Bevölkerung und auch von den Landwirten.
Nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme können Konflikte und Ärger vermieden werden.

was sollten sie beachten?

Felder und Wiesen schonen!
Wiesen sind kein Freizeitraum und auch kein Parkplatz, denn heruntergedrücktes Gras können die Bauern nicht mehr gut gebrauchen.

Keine Selbstbedienung!
Gemüse, reife Trauben, Beeren, Früchte oder Nüsse sehen zwar verlockend aus, gehören aber jemandem. Das gleiche gilt auch für Brennholz im Wald.

Den Hund unter Kontrolle haben!
Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine und sammeln Sie den Hundekot immer ein. Falls Hundekot das Futter verunreinigt, verursacht dies für die Tiere gesundheitliche Schäden.

Tiere und deren Umfeld respektieren!
Abfall am Wegrand verunreinigt das Futter der Tiere und kann diese Töten. Bei Weidebetrieb der Rinderherden ruhig daran vorbeigehen und Weidezäune immer schliessen.

Was sollten die bauern beachten?

Fahrbahn frei geben!
Wenn Bauern mit langsamen Fuhrwerken auf den Strassen unterwegs sind, sollten sie darauf achten, dass sie die Fahrbahn von Zeit zu Zeit freigeben. Viele Leute haben es eilig und unvorsichtige Überholmanöver sind gefährlich.

Ruhezeiten beachten!
Arbeiten, welche Lärm verursachen oder Güllen, welches starke Geruchsemission mit sich bringt, sollte wenn möglich nicht an Wochenenden, am Abend oder in der Nacht durchgeführt werden.

Öffentlichen Raum respektieren!
Bei Fahrten oder Viehtrieb auf öffentlichen Strassen soll darauf geachtet werden, dass diese sauber bleiben. Falls diese doch einmal verunreinigt werden, sollten diese umgehend geputzt werden.

Image Pflegen!
Die Bauern sollten darauf achten, dass sie die Umgebung rund um Haus und Hof gut pflegen. Denn der Bauernhof ist eine Visitenkarte für die Landwirtschaft.

Quelle:
Landwirtschaftlicher Informationsdienst (LID)