Holz als Energiequelle

Ein mollig warmes Feuerchen vor dem heimischen Kamin. So stellen sich viele die gemütliche Seite eines kalten Winters vor. Und wegen der vermeintlich geringen Emissionen plagt den Verbraucher weniger das schlechte Gewissen. Aber ist dem wirklich so? Was kann Holz als Brennstoff – und was nicht?

Ist Holz frei von Emissionen?

Holz hat einen guten Ruf. Sogar das Bundesamt für Umwelt (BFU) wirbt damit, dass Holz beim Verbrennen soviel Kohlenstoffdioxid freisetzt, wie beim Wachstum gebunden wurde. Jeder Kubikmeter Holz, der fossile Energien ersetzt erspart der Umwelt 600 kg CO2

Also alles bestens beim Brennstoff Holz?

Nicht ganz: Umweltverbände kritisieren seit Jahren die Feinstaub-Belastung durch alte Holzöfen.

Wir heizen mit holz.

Pro Jahr verbrennen wir rund 10 Ster Holz, was etwa etwa 16 ausgewachsenen Bäumen entspricht. Die gewonnene Energie aus unserem Heizkessel verwenden wir, um das Haus zu Heizen und um das Trinkwasser aufzuheizen.

„Im Winter füllen wir unsere Heizanlage jeden 3. Tag.“

Heizen mit Holz macht vor allem dann Sinn, wenn das Holz selbst angebaut werden kann. Wenn das Holz eingekauft werden muss ist das Heizen mit Holz sehr teuer. Denn das Holz zu verarbeiten ist mit viel Aufwand verbunden.